Willkommen bei der Firma Heinrich FORTMEIER

Achtung neue Anschrift:

Heinrich Fortmeier

Rietberger Straße 127
33129 Delbrück

Telefon 05250-70 50 100
Telefax 05250-70 50 122
Mobil 0171-11 00 662

E-Mail info@50bmg.de

Die Firma Heinrich Fortmeier ist seit 1992 selbstständig  in der zerspanenden Metall-Verarbeitung tätig.

Seit 1999 wurden die ersten Gewehre im Kaliber .50BMG gefertigt. Im Jahr 2002 entstand das Model M2002 das stets weiter optimiert und im Jahr 2006 zum jetzigen  Model 2002 in der Take Down Ausführung entwickelt wurde.

Seit 2023 wird am neuen Standort an der Rietberger Str.127 auf gut 500 qm gefertigt. Der Maschinenpark ist modern und hocheffizient.

Wenn die Fa. Fortmeier eine Waffe im Kal. 416 Barrett mit so einem Patronenlager ausliefert und man festgestellt hat, das dieses die Ursache für klemmende Hülsen und 4 (vier) gebrochenen Ausziehern ist , ist das natürlich für alle Seiten eine sehr ärgerliche Sache!

Dieses System liegt mir nicht vor, folglich kann ich nur die Verwendung untersagen, bis das Problem beseitigt ist.

Der Kunde hat mit dem Kauf eines deutschen Produktes die richtige Wahl getroffen. Die Fa. Heinrich Fortmeier ist hier bestens aufgestellt und reagiert pragmatisch und schnell, das gehört zum Kundenservice. Für den Endverbraucher läuft die Abwicklung natürlich über den Fachhändler.

Das Problem ist seit Wochen bekannt. Dieser Kunde lehnt den Service ( kostenfrei, im Falle einer begründeten Reklamation ) ab!

  • Thema allgemein 416 Barrett
  • Das Kaliber .416 Barrett / 10,4×83 aus Sicht der Fa. Fortmeier.
  • 416 Barrett bietet gegenüber der Basispatrone 50BMG einige interessante Vorteile, zum einen die höhere Geschwindigkeit und damit eine gestreckten Flugbahn bei immer noch hoher Geschossmasse um auf maximale Entfernung zu stabilisieren.
  • Der deutlich geringere Rückstoß macht das schissen angenehmer und erleichtert das beobachten des Einschlags nach dem Schuss durch das ZF.
  • Die Nachteile liegen in der Innenballistik, der Gasdruck muss erhöht werden um die erforderliche Kraft zur Beschleunigung auf das Geschoss zu bringen, wegen des geringeren Geschossquerschnittes.
  • Da durch werden ganz andere Anforderungen an Beschaffenheit und Menge des Treibladungsmittels wie auch an die Patronenhülse und die Waffe gestellt.
  • Hier der Vergleich, P-max laut C.I.P:
  • 50 Browning mit 3700 bar
  • 416 Barrett mit 4400 bar
  • Das ist eine Steigerung von fast 20% !
  • Hinzu kommt die Forderung nach engen Toleranzen bei den Patronenlagern unter Verwendung wiedergeladener Patronen. Je höher der Druck desto größer die Gefahr von Schwergängigkeit bis Funktionsstörungen durch klemmende Hülsen.
  • Es gibt Fabrikpatronen, üblicherweise läd der Schütze seine Patronen von Hand, hier führt schon vernünftiger Aufwand zu respektablen Ergebnissen.
  • Bei den Komponenten der Patrone ist die Auswahl klein und deren Verfügbarkeit schwankend.
  • Vorsichtig ist bei Ballistikprogrammen geboten, diese geben auch für völlig ungeeignete Pulver Daten heraus. Das Vihtavuori N170 sollte auf keinen Fall verwendet werden, hier besteht die Gefahr von Durchbläsern was zu Beschädigungen des Verschusskopfes führt.
  • Geeignete Schießstände zum einschießen sind in Deutschland und auch anderswo wenig vorhanden.
  • Einschießen macht schon Sinn bevor man zu größeren Veranstaltungen fährt.
  • Ich sehe das Kaliber 416 Barrett als ein sehr sensibles Hochleistungskaliber das wenn alles passt in der M2002 präzise und funktionssicher schießt! Hier muss alles stimmen!
  • Wenn das nicht auf Anhieb klappt steht waffenseitig die Fa. Fortmeier hinter Ihnen. Updates älterer Gewehre sind kein Problem.
  • Wo ich selbst nicht der beste Schütze bin habe ich im Tunnel auf 500 m mit unbehandelter neuer Hülse, RS 80, Hornady A-Tip Match 500gn, und einem IOR 4-28×50 mit 5 Schuss einen Streukreis von ca. 80mm hingelegt, bei einwandfreier Funktion! Der Lauf war ein normaler rostträger (LW50) Lothar Walther Lauf 900 mm in 12“.
  • Mit der fire- geformten Hülse geht da sicherlich noch mehr.
  • Kosten:
  • Vor der Wahl dieses Extrem- Kalibers sollte man sich über den Aufwand und den damit verbundenen Kosten bewusst sein.
  • Die Komponenten zur Munition sind nicht gerade billig, man kommt da schnell auf 12 EUR / St. und mehr, bei Wiederverwendung der Hülse auf vielleicht auf 8 EUR / St..
  • Das ZF mit Montage, V0- Messgerät und was man sonst noch so braucht oder auch nicht sind seitens der Kosten nicht unerheblich.
  • In dieser Klasse muss man schon wissen was man tut und über das nötige Kleingeld verfügen. Hier befinden wir uns nicht im Breitensport sondern in einer Nische.
  • Die Fa. Fortmeier möchte hier niemanden etwas aufdrängen sondern über den Fachhandel vernünftig beraten. Die Fa. Fortmeier macht direkt keine Werbung. Werbung macht der mit dem Fortmeier Produkten zufriedene Schütze auf dem Schießstand.
  • In diesem Sinne
  • Heinrich Fortmeier